Zur Grenzenlos-Messe „Ökologie, Gesundheit,
Ernährung, Heilen“ vom 29.9. bis 1.10. 2006
in Hofheim a. Ts. schreibt die Hofheimer Zeitung am 6. Oktober 2006:
Grenzenlos viele Wege
Gesundheitsmesse in der Stadthalle
informierte
HOFHEIM (bs) – „Ein Angebot mit regionaler Anziehungskraft, das durch seine Vielfältigkeit absticht“, bezeichnete Bürgermeisterin Stang die zweite Messe für ganzheitliches Leben „Grenzenlos“ bei der Eröffnung. Knapp 90 Aussteller informierten an drei Tagen auf zwei Etagen der Stadthalle über Wege zur seelischem und körperlichem Wohlbefinden zu kommen und auf geistiger Ebene, Problematiken lösen zu können.
|
|
Dabei kamen 47 Aussteller aus Hessen, 39 aus dem gesamten Bundesgebiet. Aus dem Ausland war ein Heiler aus Polen vertreten, eine Lebensberaterin aus der Schweiz und ein Verlag aus Brasilien. Vom „Swopper“, dem Stuhl, der aus dem Pezzi-Ball weiterentwickelt wurde und Papperlflaum-Bettdecken, über Bio-Pralinen, Nahrungsergänzungsmittel, Essenzen, Reiki, Kinesiologie, Tierakkupunktur bis hin zur Geistheilung reichte das Angebot. „Mir fällt es leichter, mich vor Ort von Therapiemöglichkeiten und Bioprodukten zu informieren und ansprechen zu lassen, als über das Telefon. Deswegen nutze ich diese Messe, um für mich das richtige Angebot herauszufinden“, erklärte eine Besucherin, deren Tochter ein ADS-Kind ist. Zum Thema „ADS-Kinder“ fand sie neue Informationen auf der Messe. Für Literatur zum Thema Ganzheitlichkeit und Spiritualität informierte der Schirner-Verlag aus Darmstadt, gleich daneben informierten Susanne Körner und Tilmann Schäberle aus dem Odenwald, über das Shakti-Haus, dem ersten, von ihnen entwickelten Haus aus Strohballen, Lehm und Bambus und über Produkte und Innenraumgestaltung nach den Feng-Shui-Prinzipien. |
| „Ergänzung untereinander und
Nebeneinander, bei all dieser Vielfalt von Möglichkeiten, sein Leben
umzugestalten und zu bereichern, zeichnet diese Messe aus, davon lebt
sie. „Wir wollen informieren und nicht missionieren“, sagt Organisator
Roland Häke. Bei all dieser Vielfalt stachen besonders die zahlreichen Angebote aus dem Bereich Geistheilung und Wirbelsäulenbegradigungen hervor, sowie die Synergetik, entwickelt von Bernd Joschko, und neuartige Produkte zur Verbesserung der Lebensqualität und Gesundheit. Das Synergetik-Institut bot am Samstag eine Demo-Sitzung zum Zuschauen und Mitfühlen. Über diese Reise zu inneren Bildwelten, die mit Gefühlen und Erlebtem gekoppelt sind, wird zu den Ursachen von Krankheiten gefunden. Was so einfach klingt, unterliegt einem wissenschaftlichen Prinzip der Selbstorganisation, die Synergetik, was man auch Transformation nennen kann. Durch innere dynamische Prozesse heilt der Klient sich selbst, Dinge verändern sich auch und vor allem zuerst im Gehirn. Mit der Selbstheilung durch Innenweltreisen, werden besonders auch bei Krebs, bisher große Erfolge erzielt. Ein Nebeneffekt ist dabei aber auch die tiefe Stressentspannung. |
|
|
|
Über Selbstheilung auf der geistigen
Ebene und der Spirituellen Möglichkeit, gab es interessante informative
Vorträge. Eröffnungen neuer Wege, gerade bei Krankheiten, die aus
schulmedizinischer Sicht anders und als unheilbar definiert werden,
zeichneten diese drei Tage aus, und dabei wurde deutlich, das
Umgestaltungen notwendig sind, um besser leben zu können und bewusster
mit sich selbst und der Umwelt umzugehen. Das Thema „Wasser“ war an mehreren Ständen vertreten. Durch permanente Verschmutzung und Wiederaufbereitung befinden sich Stoffe in unserem „sauberen“ Trinkwasser, die auch zu Erkrankung beitragen. Eines dieser Stoffe sind Schwermetalle, Hormone und freie Radikale, chemische Substanzen, als in Homöopathischen Konzentrationen. All diese Stoffe reagieren wieder untereinander und diese Reaktionen sind nicht erforscht. Umkehrosmose-Trinkwasser-Aufbereitungsanlagen tun hier Not und wurden auf der Messe zum Kauf angeboten. Die Händler informierten umfassen über Energetisierung des Wassers. Nach einer Umkehrosmose hat das schwer belastete Trinkwasser weniger reaktive Teilchen und somit Quellwasserqualität, was nicht nur für den Mensch sondern auch für unsere Umwelt ein wichtiger Beitrag zu Regenerierung ist. Das „Centrum für Kraft“ aus Limburg bot die Erfahrung live. Zahlreiche Therapiemöglichkeiten wie Phonophorese, psycho-spirituelle Kinesiologie oder Wirbelsäulenbegradigung. Alles umsonst und mit sehr viel Einsatz. Dass es in naher Zukunft eine Zusammenarbeit von Ärzten und Vertreten alternativer Heilweisen geben muss, um Erkrankungen effektiver heilend und lindernd zu begegnen, zeigte sich deutlich. |
| Eine Methode, die den Menschen als „Geist-Körper-Seele Einheit“ sanft über dem Körper erreicht, stammt aus Hofheim und wurde auf der Messe vorgestellt. Frank Leder und Kali Gräfin von Kalckreuth entwickelten die TouchLife Massage und gründeten eine Massageschule in Marxheim. Seit 17 Jahren bietet die TouchLife-Schule eine qualifizierte Berufsbegleitende Ausbildung in 36 Tagen für Anfänger und Fortgeschrittene an, die mit einer Prüfung und Zertifizierung endet. | |
|
|
Mittlerweile gibt es in Deutschland etwa 360 TouchLife Praktiker, weitere in Österreich und der Schweiz. Die fünf Pfeiler dieser Massage-Methode sind Massagetechniken, Gespräch, Energieausgleich, Atem und Achtsamkeit. Letzteres zieht sich wie ein roter Faden durch die Massagearbeit, die dem Leitsatz „Bewusstheit für Körper und Geist“ folgt. Ziel der TouchLife Massage ist es, über die Berührung des Körpers zu innerem Wohlbefinden und Bewusstheit zu gelangen. „Es ist eine Berührung, die gut tut, von Mensch zu Mensch, eine Wellness-Massage, deren Techniken zum Teil auch aus der klassischen Massage und dem Shiatsu stammen“, erklärte TouchLife Praktikerin Anja Belitz. Die Ex-Hofheimerin betreut nach ihrer Ausbildung nun erfolgreich Firmen mit der mobilen Variante der Massage. Auf der Messe präsentierten Anja Belitz und ihre Kollegen aus der Region die zwei Varianten, Mobil und die Kurzversion der sonst 90 Minuten dauernden Sitzung. |
![]() „Wer auf dieser Messe nur eine gute Begegnung und einen neuen Gedanken hat, für den hat es sich gelohnt, hier gewesen zu sein“, sagt Bürgermeisterin Gisela Stang (Foto) bei der Eröffnung am Freitag. Am Sonntag hatte es sich nach den zahlreichen Seminar- und Vortragsangeboten sowie Beratung und Gesprächen an den Ständen, sicherlich nicht nur für Besucher, gelohnt. Zufriedenheit war auch bei den meisten Ausstellern zu verzeichnen. Informationen zu weiteren Grenzenlos-Messen, die in diesem und nächstem Jahr stattfinden, sowie zu den Ausstellern, aus Deutschland und der Region, sind im Internet unter www.grenzenlos-messe.net zu finden. |
|